ENERGY Hamburg: Lizenzentscheidung der MA HSH nicht nachvollziehbar

ENERGY kritisiert die Entscheidung des Medienrats der Medienanstalt Hamburg / Schleswig-Holstein (MA HSH), dem Radiosender ab August 2020 seine bisherigen UKW-Frequenzen in Hamburg nicht mehr zuzuweisen. Der Radiosender ist damit ab August 2020 in Hamburg ausschließlich digital über DAB+, via Stream und App verfügbar.

„Diese Entscheidung ist enttäuschend. Nicht nur für rund 800.000 Hörer, für die ENERGY seit fast 25 Jahren ein fester und beliebter Bestandteil des Hamburger Radiomarktes ist, sondern auch und vor allem für unsere Hamburger Belegschaft“, sagt Olaf Hopp, Geschäftsführer ENERGY Deutschland. „Diese Entscheidung nimmt dem Hamburger Hörfunkmarkt nicht nur sein einziges privates Hit-Jugendradio, sondern schwächt auch den Medienstandort Hamburg und stellt seine Investitionssicherheit in Frage“, so Hopp weiter. „Diese Entscheidung ist umso unverständlicher, da wir sämtliche von der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein gestellten Anforderungen in vollem Umfang erfüllen. Wir werden nun die Begründung abwarten und danach entscheiden, ob wir Rechtsmittel einlegen.“

Die MA HSH hatte die UKW-Frequenzen im Sendegebiet turnusmäßig neu ausgeschrieben.

Mit Abstand jüngster Radiosender

ENERGY ist mit einer Hörerschaft von durchschnittlich 37 Jahren der mit Abstand jüngste Hamburger Sender. Er begleitet mit aktueller Hit-Musik und einem vielfältigen Programm durchschnittlich rund 800.000 Hamburgerinnen und Hamburger im Monat durch den Tag und gehört gerade bei den jungen Hörern zu den beliebtesten Sendern der Hansestadt.

Junge Hörer gehen für das Medium Radio verloren

„Mit unserem Programm halten wir junge Hörerinnen und Hörer beim Radio. Ohne einen jungen Radiosender wie ENERGY es ist, wandern junge Menschen weiter zu digitalen Plattformen und Streamingdiensten ab, die keinerlei redaktionelle und gesellschaftliche, die Stadt betreffende Inhalte verbreiten“, so Olaf Hopp. Als Beispiele für die gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Inhalte im ENERGY Programm nennt Hopp die Medienpartnerschaft mit dem Christopher Street Day, den politischen Dialog zu den Hamburger Bürgerschaftswahlen sowie zahlreiche ENERGY-Privatkonzerte mit nationalen und internationalen Musikstars.