Tim Bendzko würde nie privat für seine Familie singen

Tim Bendzko liebt es, für seine Fans Wohnzimmerkonzerte zu geben. Die bestreitet er in der Regel zusammen mit einem Gitarristen: „Es ist eine Win-win-Situation. Für mich ist das überragend, weil meistens richtig gutes Essen zubereitet wird. Und man kommt zu Menschen nach Hause, die sich wirklich total darüber freuen, dass man da ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass das ein doofer Abend wird, ist gleich Null.“

Außerdem genießt es der Sänger, dann ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern zu können – dafür reiche bei größeren Konzerten meistens nicht die Zeit. Seltsamerweise würde es ihm allerdings schwer fallen, ein solches Wohnzimmerkonzert für seine eigene Familie zu geben: „Jedes Mal, wenn ich so was mache, denke ich, wie absurd es ist, dass ich das bei meiner eigenen Familie niemals machen würde.“ Trotzdem: „Das wär das allerschlimmste, auf irgendeinem Geburtstag von Verwandten von mir zu singen.“

Bendzko fände eine solche Situation nach eigenem Bekunden komisch – für ihn sähe das aus, als würde er sich in den Vordergrund drängen wollen. Da ist es ihm schon lieber, die Familie kommt zu seinen Konzerten: „Mittlerweile bin ich da ganz entspannt, früher fand ich das eher anstrengend. Man fühlt sich so beobachtet und hat Angst, Sachen falsch zu machen. Jetzt ist es eher so, dass ich das genieße, weil ich spüre, dass sie auch ein bisschen stolz sind, dass man es so weit gebracht hat.“ Anfangs hatte er sich zudem Gedanken gemacht, dass für seine Familie beim Konzert alles gut läuft: „Mittlerweile wissen sie auch so ein bisschen, wie die Abläufe sind. Ich glaube, meine Mutter ist immer noch aufgeregter, wenn sie zu Peter Maffay geht.“

Das komplette Interview mit Tim Bendzko gibt es am Samstag, den 9. November, ab 11:00 Uhr in der Radio-Talkshow „Mit den Waffeln einer Frau“ auf barba radio. Das Format läuft immer samstags von 11:00 bis 13:00 Uhr und sonntags von 16:00 bis 18:00 Uhr. barba radio ist auf www.barbaradio.de und via App zu empfangen. Die barba radio-App ist sowohl im App-Store als auch im Google Play Store erhältlich. Darüber hinaus steht das Gespräch ab Montag, den 11. November, als Podcast über die barba radio-App zur Verfügung.